Es kann zum Verständnis dieses Artikels nicht schaden, das eine oder andere Shell-Skript geschrieben zu haben.
Diese Anleitung bezieht sich auf die E-Mail Software Evolution. Da es sich dabei um eine GNOME-Software handelt, wird - wo es möglich ist - auf GNOME-Tools zurückgegriffen.
Im wesentlichen sind 2 Schritte nötig um das Zitat in die E-Mail Signatur einbinden zu können.
Das aktuelle Zitat kann üblicherweise unter http://sagmueller.net/motd von meiner Website herunter geladen werden. Dazu kann zB curl oder wget verwendet werden. Da dieses Skript allerdings einer GNOME-Anwendung dient, wird es auch die entsprechenden Tools verwenden und so wird das Skript mit dem Gnome-VFS bezogen:
#!/bin/sh gnomevfs-cat http://sagmueller.net/motd
Das Skript kann nun mit chmod +x [filename] ausführbar gemacht
und mit ./[filename] getestet werden werden - es sollte das aktuelle
Zitat ausgegeben werden.
Allerdings reicht das noch nicht als Signatur. Es gibt ein spezielles Boundary,
mit dem die Signatur vom Nachrichtentext getrennt wird. Oft wird hier fälschlicherweise
eine ganze Reihe ------------ verwendet. Das ist allerdings falsch.
die Richtige Trennung ist -- (2 Bindestriche und 1 Leerzeichen).
nur dann können E-Mail Clients die Signatur erkennen und bei Antworten automatisch
nicht mit-zitieren.
Weiters ist es wichtig zu wissen, dass Evolution die Ausgabe des Skripts als
HTML interpretiert. Wenn also Zeilenumbrüche vorkommen sollen, reicht es nicht,
ein \n auszugeben - es muss ein <BR> ausgegeben
werden.
#!/bin/sh echo "-- <BR><BR>" gnomevfs-cat http://sagmueller.net/motd
Die folgenden Abbildungen stellen dar, wie das Skript in Evolution eingebunden wird.
Nun existiert in der Signaturliste die Signatur namens motd.
Wenn diese ausgewählt wird, erscheint im Fenster "Vorschau" die Ausgabe
des Skripts - der HTML-Code ist zu diesem Zeitpunkt schon bereinigt und die
Ausgabe entspricht exakt der eingebundenen Signatur.
Wenn nun eine Mail erstellt wird befindet sich im Signaturen-Menü die Signatur "motd" (siehe Abbildung). Diese muss nur noch ausgewählt werden

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Geschrieben von Christian Sagmüller
<christian@sagmueller.net>